„Sport ist Parkinsons größter Gegner“
schreibt die Parkinson Stiftung und stützt sich dabei auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Bereits 30 Minuten tägliche Bewegung können nicht nur das Erkrankungsrisiko senken, sondern auch die Lebensqualität von Betroffenen erheblich verbessern. Besonders empfohlen werden Nordic Walking, Radfahren, Tanzen oder innovative Ansätze wie Boxtraining – eine Therapieform, die bei Parkinson-Patient:innen beeindruckende Erfolge zeigt.
Achtsamkeit
Mehr als ein Modewort – Achtsamkeit ist wichtig für Menschen mit Parkinson aber auch für Angehörige und Freunde der Betroffenen, um Veränderungen früh zu erkennen und einordnen zu können. Das gilt besonders bei einer Erkrankung, die so viele Facetten hat wie Parkinson. Aufmerksam bleiben für den eigenen Körper und auf sich acht geben, im Umgang mit sich selbst und mit den individuellen Symptomen. Viele Menschen wissen nicht, dass Parkinson oft Jahre vor den typischen Bewegungsstörungen beginnt. „Riechstörungen, Schlafprobleme oder anhaltende Verstopfung können frühe Warnzeichen sein“, erklärt die Parkinson Stiftung. Ein wichtiger Vorsatz für 2026 ist deshalb auch für uns: Über diese wenig bekannten Symptome aufklären und Bewusstsein schaffen – denn frühe Diagnose ermöglicht frühe Intervention.
Engagement
Sich zu engagieren und gemeinsam zu einem sozialen Miteinander beizutragen und das Thema Parkinson mehr in die Gesellschaft zu tragen. Von ehrenamtlicher Arbeit in Selbsthilfegruppen bis zur Unterstützung von Forschungsprojekten oder dem Teilen von Beiträgen in den Sozialen Medien. Gemeinsam tragen wir dazu bei, die Erkrankung sichtbar zu machen und Optimismus und Zuversicht für alle Betroffenen und Angehörige zu ermöglichen.
Die Parkinson-Krankheit ist nicht heilbar. Doch wir arbeiten daran, dass sich das ändert. Helfen Sie uns durch Ihr Engagement und Unterstützung, die Lebensqualität für Betroffene zu verbessern und weitere Forschung zu ermöglichen.
Quelle: https://www.parkinsonstiftung.de/artikel/unsere-vorsaetze-fuer-2026